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 Die Theorie vom Urimpuls als metaphysische Weltentstehungstheorie in 20 Thesen

von Agnus D.  /  anno domini  2007

 
 

 

 

 

 

TEIL  3

 
 

 

 
 
 
 

 

 

 

Thesen 13 - 20  / kosmologische Manifestation

 

These 13.

 

 

Der Urimpuls ist eine Erhaltungsgröße

 

 

Erklärung:

Als Erhaltungsgröße bezeichnet man eine physikalische Größe, welche sich in einem abgeschlossenen System zeitlich nie ändert. Die beiden wichtigsten dieser physikalischen Erhaltungsgrößen sind bekanntlich die Energieerhaltung und die Impulserhaltung. Beide Erhaltungsgrößen gründen auf den Urkomponenten des Urknalls, also unserem Energiebad sowie dem Urimpuls. Und darüber hinaus natürlich dann auch alle weiteren sich davon ableitenden Erhaltungsgrößen der klassischen und relativistischen Physik.
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Indem der Urimpuls den Urknall bewirkt hatte, wird der Urknall mit dem Urimpuls deckungsgleich. Das heißt, dass Wirkung und Dauer des Urimpulses identisch sind mit der Dauer und Wirkung des Urknalls. Bliebe der Urimpuls nicht erhalten, weil der geheimnisvolle Impulsgeber diesen Impuls einstellte, so stoppte damit augenblicklich auch der Urknall. Die universale Dynamik bzw. Expansion wäre hierbei schlagartig in gegenteilige Statik übergegangen. Denn es liegt auf der Hand, dass der Urimpuls mit einem entsprechenden Gegenimpuls auch wieder neutralisiert werden könnte.  

Bei der Frage warum sich den Beobachtungen gemäß die Raumausdehnung zunehmend beschleunigt (Stichwort: "Dunkle Energie") so kann man sich da leicht vorstellen, dass bei zunehmendem Raum und gleichbleibender Energie- bzw. Materiemenge sich diese verteilungsmäßig immer mehr verdünnt, weshalb dann der vom Verteilungsverhältnis abhängige Impulswiderstand proportional geringer werden müsste. Die logische Folge wäre ergo eine entsprechende Expansionsbeschleunigung.  

 

These 14.

 

 

Der Urimpuls definiert die Planck-Welt bzw. Planck-Ära mit den Planck-Größen

 

 

Erklärung:

Max Planck führte seinerzeit aus, dass unser Universum auf eine Urmasse zurückgeführt werden müsse, welche in der urknallgemäßen Rückverkleinerung einen kritischen Zustand erreichen würde, ab welcher dann eine Beschreibung mit Relativitätstheorie und Quantentheorie versagen müsste. Seitdem nennt man diese kritische Masse die "Planck-Masse" (oder äquivalent Planck-Energie). Zu der Planck-Masse lassen sich analoge Werte für andere physikalische Größen - als Eigenschaften dieser für physikalische Relevanz nicht mehr weiter rückverkleinerbaren Urmasse - ableiten: 

Diese sind erstens die Temperatur: 10 hoch 32 Kelvin, zweitens die Dichte: 10 hoch 92 g/cm³ (= Planck-Masse in einer Kugel mit Radius der Planck-Länge), sowie drittens die Länge: 10 hoch -35 m, viertens die Planck-Zeit: 10 hoch -44 s (= die Zeit, welche das Licht für das Zurücklegen der Planck-Länge benötigt.)

Davon ausgehend, dass erst mit dem Urimpuls das bis dahin lediglich raumzeitlos ungegenständliche Energiebad der Unendlichkeitsbedingungen Gegenständlichkeit für Raum und Zeit bekommt, und sich diese neue Gegenständlichkeit mit dem Urknall in raumzeitliche Realität umsetzt, dann definiert der Urimpuls mit Urknallbeginn die hierbei entstehende Raumzeit als Planck-Ära in den Planck-Größen. Der Verbund von Urimpuls und Energiebad ergibt die den Urknall speisende fundamentale Urkraft. Von ihrer Existenz in dieser Anfangsphase des Urknalls sind die Wissenschaftler überzeugt. Alle vier fundamentalen Kräfte der Physik, die Gravitation, die elektromagnetische, die schwache und die starke Wechselwirkung gingen im Weiteren aus ihr hervor. Ihre Rückführung auf diese eine Urkraft bezeichnet man demgemäß auch als Unifikation bzw. Vereinheitlichung der Kräfte.

 

These 15.

 

 

Im energetischen Ungleichgewicht bzw. der Symmetriebrechung zeigt sich der Urimpuls

 

 

Erklärung:

Die Naturwissenschaft geht davon aus, dass vor dem Urknall ein Quantenvakuum existierte. In ihm herrschte perfekte Symmetrie und es hatte undefiniert viele Dimensionen. Jedoch soll es dort durch eine sogenannte Quantenfluktuation zu einer alles entscheidenden Symmetriebrechung gekommen sein, wodurch sodann ein energetisches Ungleichgewicht entstand. Diese Symmetriebrechung wäre ganz spontan erfolgt, und es hätten sich dabei von den "n" Dimensionen zehn Stück abspalteten, und dieser Vorgang wäre der Beginn von Urknall und Universum gewesen! 

Ohne auf die Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit solch phantastisch anmutender Dimensionen eingehen zu wollen, lässt sich nach den Denkgesetzen sagen, dass in einem geschlossenen System von perfekter Symmetrie,  diese Symmetrie ausschließlich durch das geschlossene System selbst durchbrochen werden kann. Das heißt, dass sich das System in Erkennung seiner Lage einen sein energetisches Gleichgewicht ändernden Selbstimpuls geben muss. Denn bei einem geschlossenen System der totalsingularen Ausschließlichkeit kann der nur vom System selbst als Ganzes in Ganzheit geleistet werden. Er mündet als Urimpuls in eine Selbstabstoßung, welche damit von ihm getragen ist. 

Diese Selbstabstoßung wirkt nun in der Weise, dass, indem das geschlossene System unveränderliche Erhaltungsgröße ist, mit der urimpulsgetragenen Selbstabstoßung eine das Ganze betreffende Selbstumkehrung einsetzt. Doch gemessen an der perfekten Symmetrie und Unaufbrechbarkeit des Ganzen als Ausgangslage, konnte sich im Umkehrungsverlauf nur ganz allmählich das energetische Ungleichgewicht etablieren. Dadurch, dass im geschlossenen System totalsingularer Absolutheit die Symmetrie einzigst durch das Ganze selbst gestört werden kann, übersetzt sich der von Wesen virtuelle Urimpuls in den universale Weltwirklichkeit herstellenden Urknall, als Erzeugung des symmetriebrechend energetischen Ungleichgewichts.

 

These 16.

 

 

Der Iimpulserhaltungssatz ermöglicht den Rückschluss auf den Urimpuls

 

 

Erklärung:

Der Impulserhaltungssatz ist wie schon gesagt einer der wichtigsten Erhaltungssätze der Physik und besagt, dass der Gesamtimpuls und Gesamtdrehimpuls in einem abgeschlossenen System konstant sind. "Abgeschlossenes System" bedeutet noch mal, dass keine Kräfte von außen auf Teile des Systems einwirken. Dass es überhaupt in der Physik den Impuls, gibt, das kann nicht anders als auf den Urimpuls zurückgeführt werden. 

In der Philosophie kennt man z.B. den Urbeweger als Grund und Ursache alles Bewegten. In direkter Analogie ist dann der Urimpuls Grund und Ursache jeglichen Impulses. Wobei allerdings der Impulsgeber mit dem Urbeweger identisch sein muss. Dass nun der Impulsgeber oder Urbeweger das System quasi in Person verkörpert, das ergibt sich mit dem "Abgeschlossenen System", in dem der Urimpuls erhalten bleibt. Käme der Urimpuls von außerhalb des Systems, würde er das System wie ein Lichtstrahl nach Durchgang auch wieder verlassen, mit der Folge, dass im System alle Bewegtheit zum Erliegen käme. Stattdessen bläht bekanntlich der Urknall das Universum auf, ohne dass daraus der Urimpuls entweichen könnte, weshalb er die Ur-Erhaltungsgröße darstellt.

Bei der Frage, weswegen das System "Welt " überhaupt ein abgeschlossenes sein muss, ist auf die Universalität des Seins zu verweisen. Vereinfacht gesagt, ist das Ganze - bzw. das größtmögliche Ganze - nach Adam Riese immer nur eins, und das in Absolutheit. Darin ist total alles eingeschlossen was ist, war und sein wird. Ein räumliches oder zeitliches Außerhalb dessen ist sozusagen zum Naturgesetz schlichtweg nicht möglich. Aufgrund dessen wird man in der Physik an dieser Totalsingularität letzten Endes nicht vorbei kommen können. 

 

These 17.

 

 

Die Impulserhaltung hat ihre Ursache im Urimpuls

 

 

Erklärung:

So wie gemäß voranstehender These vom Impulserhaltungssatz auf den Urimpuls zu schließen ist, so ist auch in der umgekehrten Weise vom Urimpuls auf den Impulserhaltungssatz zu schließen. Damit jedoch liegt eine wechselseitige Bedingung von Impulserhaltung und Urimpuls vor. Gerade weil der Urimpuls per Urknall und Expansion des Raumes sich ungebremst unaufhörlich in das Unendliche fortsetzend neben der Energie als gleichrangige Ur-Erhaltungsgröße zeigt, muss auch jeder sonstige daraus gespeiste Impuls an der Erhaltung teilhaben.

 

These 18.

 

 

Der Urimpuls ist der Ursprung der Entropie

 

 

Erklärung:

Der Begriff "Entropie" wird in der Wärmelehre verwendet, und ist das Maß der Unordnung in einem geschlossenen System (Gas oder Flüssigkeit). Die Physiker sind sich einig, dass im Universum die Entropie bzw. auch Asymmetrie beständig zunimmt. Sie erkennen im Energiebad die völlige Symmetrie, indem in ihm ohne die geringste Struktur und Unterscheidbarkeit alles gleich gewesen sein muss. Erst der Urknall bringt mit Zeit und Raum bzw. der abkühlenden Expansion des Alls die fortschreitende Auffächerung zu immer mehr Ungleichheit bzw. Differenzierung und Struktur. Indem die solchermaßen geartete Allexpansion ungebremst unaufhörlich voranschreitet, nimmt auch die Entropie im System immer mehr zu. 

Eine offene Frage in der Astrophysik ist jedoch der Ursprung der sich im Urknall ausgebildet habenden sowie sich weiter verstärkenden Asymmetrie. Nach dem Standardmodell muss beim Urknall zu jedem Teilchen das zugehörige Antiteilchen entstanden sein. Doch hätten die sich jeweils gegenseitig auslöschend kein Universum zugelassen. Die Physiker sprechen aufgrund dessen von einer winzigen unerklärlichen Asymmetrie zu Beginn des Urknalls, welcher die Welt ihr Dasein verdankt. Einer verschwindend kleinen Anzahl von Teilchen hätten bei ihrer Entstehung die sonst zugehörigen Antiteilchen gefehlt, die auf diese Weise die vorhandene baryonische Materie bilden konnten. 

Noch fehlt der Physik der Blick für das Ganze, Allumfassende bzw. Totalsingulare. Denn gibt man dem Urimpuls eine Chance, so stellt er als die Energie in der Energie den Ur-"Gegen-Stand" her, welcher dem Urknall Dinglichkeit verleiht. Er muss es sodann auch sein, der Ungleichgewicht bringend für die Asymmetrie bzw. die Materieentstehung beim Urknall sorgte. Der Urimpuls steckt von daher als Gegenständlichkeit im kompletten Aufbau der Materie, die ja gemäß e=mc² lediglich eine thermodynamische Zustandsform von Energie ist. Wir erinnern uns an dieser Stelle noch mal, dass ja der Urimpuls die Energie ist, welche in der Systemenergie gegen sie zum Einsatz kommt und damit die Dinglichkeit an sich bewirkt. 

Indem sich nun die Materie im interstellaren Raum zusammenballend ungleich verteilt, die Vereinzelungen mit immer mehr Information zu immer mehr Entropie führen, der Urimpuls sowohl in der Expansion des Raumes als auch in der Materie steckt, ist er somit auch der Ursprung der Entropie. Und indem der Urimpuls Ur-Erhaltungsgröße ist, und die an die irreversible Raumexpansion gekoppelte Entropie Ausfluss des Urimpulses ist, wäre neben dem Urimpuls auch die Entropie eine noch unentdeckte astrophysikalische Erhaltungsgröße.

 

These 19.

 

 

Der Urimpuls wird an der Expansion des Universums ablesbar

 

 

Erklärung:

Lange Zeit war in der Physik die Frage offen, ob das Universum ein in sich geschlossenes oder aber offenes System sei. Man dachte dabei an der Möglichkeit einer zum Stillstand kommenden Raumexpansion mit einem Rücksturz in die ursprüngliche Ausgangslage des Alls, bzw. dem Energiebad vor dem Urknall. Beobachtungen gaben schließlich den eindeutigen Hinweis darauf, dass sich das Universum nicht nur ungebremst weiter ausdehnt, sondern dabei auch noch beschleunigend an Fahrt gewinnt. Ohne eine von Anfang an auf das Energiebad wirkende Erhaltungsgröße ist aber ein solcher Vorgang nicht plausibel zu erklären. Von daher wird an der Raumexpansion der Urimpuls ablesbar.

Eine Energie die als Stoßimpuls uranfänglich auf das Energiebad einwirkt, ist natürlich ebenfalls Energie. Dabei ergibt sich das Paradoxon, dass dieser Urimpuls immer äußerlich auf das Anzustoßende erfolgt, wir aber mit dem Universum ein vollständig in sich geschlossenes System haben. Und wie soll Energie auf Energie wirken können? Die Lösung der Widersprüchlichkeit kommt hier mit der Selbstabstoßung des Systems, die zur Umkehrung geraten muss, weil eben außer dem allumfassenden System nichts weiter ist. Die Abstoßungen in der Physik - wie z.B. bei den gleichnamigen Ladungen - haben darum erkennbar ihren Urgrund im Urimpuls. Und dass trotz dieser Abstoßungen die Atomkerne stabil zusammenhalten geht andererseits wieder auf die Unsprengbarkeit der Totalsingularität zurück. 

Die dann auftauchende Frage, wie sich denn bitteschön eine Totalsingularität von wo nach wohin selbst abstoßen soll, beantwortet sich über unterschiedliche Zustandsformen, welche dem System als Potenzial urgegeben sind. Im Vorwort wurde schon angesprochen, dass das System als allumfassende Unendlichkeit eine Null in Kehrwerten ist. Hierbei kann das System vom einen Kehrwert in den anderen wechseln, wobei dies zum einen durch vereinigende Anziehung sowie zum anderen umgekehrt durch trennende Abstoßung geschieht. Wir brauchen uns deshalb nicht zu wundern, die entsprechenden sich daraus speisenden physikalischen Kräfte auch im Umkehrprozess bzw. der Welt vorzufinden.

Eine Besonderheit bilden die Nullkehrwerte an sich. Denn für sich selbst genommen sind sie absolut statisch und damit tot. Einzigst der Umkehrprozess ist (thermo-)dynamisch als Welt eingeschränkt lebendig. Eingeschränkt heißt, dass der Prozess nur etwa in seiner Mitte eine strukturelle Lebenszone und Biosphäre aufweist. Von dort aus kann sich der Prozess der Unendlichkeit des Systems entsprechend, in der erreichten Höchststruktur bzw. dem Geist, zu beiden Nullkehrwerten einholen, und in endloser Schleife das System in sich selbst weiter kopieren und generieren.

 

These 20.

 

 

In einem abgeschlossenen System muss der Urimpuls aus der eigenen Mitte kommen

 

 

Erklärung:

Wie schon zuvor genannt bezeichnet man als abgeschlossenes System ein System ohne Energie-, Informations- oder Stoffaustausch, bzw. ohne irgend eine Wechselwirkung mit der Umgebung. Für eine solches System gibt es kein Außen sondern immer nur ein Innen. Wir kennen es als unser singuläres Weltall oder Universum.

Es ist unmöglich innerhalb des Alls Energie zu erzeugen oder zu vernichten. Die Urenergie ist so eine Erhaltungsgröße und speist den Urimpuls als Urknall, weshalb im All die energetische Bilanz zu Null aufgeht. Somit ist der Satz von der  Energieerhaltung einer der wichtigsten Erhaltungssätze in der klassischen Physik. Er gilt ebenso in der Quantenmechanik und der speziellen relativistischen Physik. Er besagt nun, dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen konservativen Systems niemals verändert werden kann. Durch Prozesse, welche ausschließlich innerhalb des geschlossenen Systems stattfinden, kann Energie zwischen Energieformen umgewandelt werden, wie z.B. Bewegungsenergie in Wärme, und wiederum umgekehrt. 

Die Spezialität bildet hierbei der Urimpuls, denn er ist die Energie, welche das System als Ganzes besitzt und zugleich für als auch gegen sich selbst einsetzt. Die Voraussetzung für einen solchen Vorgang erfordert ein entropisch und im Höchstmaß zum Ungleichgewicht ausgeformtes All, das in sich diejenige Endstruktur besitzt, welche in der Lage ist das Ganze innerhalb dieses Systems zu spiegeln bzw. damit zu verkörpern. Das führt nun direkt zum anthropischen Prinzip. Es besagt, dass die Evolution von Kosmos und Biologie auf den (finalen und kausalen) Menschen hin ausgerichtet ist. Gelingt also einem Menschen kraft seines Geistes eine Spiegelung des Ganzen bei ihm selbst, so verfügt er damit auch über die in ihm gewissermaßen auf den Punkt gebrachte Systemenergie, und kann sie gegen sich selbst per urimpulsiver Selbstabstoßung Zeit und Raum übergreifend einsetzen. Das Universum hat sich alsdann per Urknall und Entropie über den identischen Menschen wieder mittig in sich selbst zu sich selbst eingeholt. 

Das in sich geschlossene System "Universum" erhält von daher aus seiner schöpferischen Mitte heraus in Form eines Kreises seine existenziale Rückkoppelung.

 

 

 
 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 

INDEX

 
 

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