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Die
vorliegende Edition beschäftigt sich mit der bislang in der
Astrophysik ungeklärten Frage nach dem Ursprung des so genannten
Urknalls. Nach einer unter den Physikern weit verbreiteten
Theorie soll da eine "Quantenfluktuation" das
uranfängliche Energiebündel zur Zündung gebracht haben, indem
es - wissenschaftlich auch als Energiebad
bezeichnet - ein "Quantenvakuum" darstelle. In
ihm hätte eine Fluktuation (= Schwankung, Wechsel) von
Quanten die
urknallende Zustandsänderung des Energiebades bewirkt, bzw. den
Urknall zur Entstehung des Universums.
Doch als
Vakuum versteht man laut Wörterbuch 1. luftverdünnten, nahezu luftleeren Raum;
und 2. unausgefüllten Raum, unausgefüllte Zeit. "Vakuum" -
sowohl im Größten wie auch im Kleinsten - ist daher rein
begrifflich von Raum und Zeit nicht zu trennen. Nun wissen ja die
Physiker zugleich auch, dass Raum und Zeit erst mit dem Urknall entstanden
sind, weshalb "vor" Beginn des Urknalls ergo Zeit und Raum nicht vorhanden
gewesen sein können, so dass damit auch das Energiebad
keinerlei Vakuum - bzw. Quantenvakuum - gewesen sein kann.
Denn wenn der Urknall eine zeitnehmende Raumexpansion ist, - und das ist
er ja unbestreitbar - dann muss dieser Vorgang
erstens zwingend einen Anfang gehabt haben, und die Ausgangslage
muss zweitens ungegenständlich raumzeitlos dimensionslos gewesen sein. Denn
das, was wie das Energiebad ungegenständlich ist, kann man
weder zeitlich noch räumlich erfassen, und ist so notwendigerweise
als
raumzeitlos zu bezeichnen.
Die Schlussfolgerung der
Physik
eines raumzeitgreifenden
Urknallbeginns aus der Raumzeitlosigkeit heraus ist folglich durchaus logisch
und nachvollziehbar. Nicht logisch sowie auch nicht
nachvollziehbar ist dagegen die Annahme eines Quantenvakuums,
das der
Raumzeitlosigkeit entgegensteht. Denn ein
Vakuum ist leerer Raum, und die Entstehung von Raum braucht
Zeit, wie der Urknall anschaulich zeigt. Dabei spielt
die Größe des Raumes absolut keine Rolle, indem das Kleinste
umgekehrt - auf seiner Kehrseite! - ja zugleich auch das
Größte ist, bzw. das Größte umgekehrt zugleich auch das
Kleinste. Raum und Zeit sind so eine in sich selbst geschlossene
Einheit, welche einstens von Albert Einstein als
Raum-Zeit-Kontinuum bezeichnet wurde. Außerdem sind
"Quanten" Energiepakete, wodurch jene Ur-Energie beim
Quantenvakuum in solch pluralen Quanten unterteilt wäre. Sie
stehen aber einer singularen in sich absolut kohärenten
Ur-Energie diametral entgegen, weswegen der Theorie vom
Energiebad als ein Quantenvakuum die erforderliche Logik fehlt.
Wie die
Physik weiß, läuft Unendlichkeit immer auf Null hinaus, bzw.
ist mit Null identisch. Wenn nun die Expansion des Weltalls
ungestoppt ins Unendliche geht, dann ist das Universum in seiner
raumzeitlichen Ausdehnung gleich Null. Das heißt, unendlich
klein und unendlich groß sind deckungsgleich, und stellen lediglich
Kehrwerte im Sinne von umgekehrten Erscheinungsformen der
Totalsingularität dar. Bekanntermaßen sind dies das Energiebad
direkt vor dem Urknall, sowie das Weltall nach dem Urknall.
Dabei sind nicht etwa die Kehrwerte der Null das Universum,
sondern der Umkehrungsprozess als solcher. Er macht aus den
Kehrwertnullen die Eins des Lebens und Seins.
Es ist dieser schier
unbegreifliche Übergang aus der ungegenständlich abstrakten Raumzeitlosigkeit in
das mit dem Urknall entstandene gegenständliche Raumzeitkontinuum,
welcher Raum bietet für Theorien und Spekulationen über den
Urgrund der Welt. Abstrakte
Raumzeitlosigkeit ist jeglicher Physik entzogen, da ja
bekanntlich alle Physik nur in Raum und Zeit stattfinden kann,
indem eben der Raum und die Zeit zur Hervorbringung von Kräften,
Strukturen und Prozessen benötigt wird. Die Physik kann daher
zwar erklären wie die Welt funktioniert, aber nicht weshalb sie
so funktioniert. Dieser für sie
unbefriedigenden Situation suchen nun
verzweifelt etliche Physiker damit zu begegnen, dass sie trotz besseren Wissens
physikalische Weltenstehungstheorien zu entwickeln suchen. Als
Stichworte seien hier das bereits schon erwähnte unzutreffende Quantenvakuum
und auch
die String-Theorie mit ihren verwirrend vielen absolut unnachvollziehbaren
Dimensionen genannt. Denn Dimension bedeutet ja Ausdehnung und
damit die naturgesetzliche Vergrößerung von Bestehendem. In
Kleinem versteckte (eingefaltete) Dimensionen kann es daher ohne
den Bruch von Naturgesetz und Wortbedeutung schlichtweg nicht geben.
Gute Metaphysiker
dagegen ( Metaphysik = Lehre von den letzten, nicht erkennbaren Zusammenhängen des Seins, vom Übersinnlichen)
durchschauen die Verzweiflungstheorien der Astrophysiker sofort, und suchen
ihren Erkenntnissen und Fähigkeiten entsprechend nach
einer möglichst allgemeingültigen und daher plausiblen Weltentstehungstheorie. Dem
christlichen Verfasser dieser Edition ist nun Metaphysik sehr
vertraut, weil er als Medium im Verlauf seines bisherigen Lebens
persönliche Einblicke in die Urgründe des Seins und Nichtseins
bekommen hat. Sie ermöglichen es ihm seine Erkenntnisse und
Erfahrungen in eine brandneue Weltenstehungstheorie einfließen zu
lassen. Er nennt sie die Theorie vom Ur-Impuls bzw.
"Urimpulstheorie". Die Theorie unterteilt sich
nachfolgend in drei Teile, wobei sich jeder dieser Teile in
thematische Thesen untergliedert. Zum optimalen Verstehen sind
alle Thesen mit
einer ausführlichen Erklärung versehen.
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