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 Die Theorie vom Urimpuls als metaphysische Weltentstehungstheorie in 20 Thesen

von Agnus D.  /  anno domini  2007

 
 

 

 

 

 

DER  URIMPULS

 
 

 

 
 
 
 

 

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urimpuls.zip

 

 

Vorwort

 

 

Die vorliegende Edition beschäftigt sich mit der bislang in der Astrophysik ungeklärten Frage nach dem Ursprung des so genannten Urknalls. Nach einer unter den Physikern weit verbreiteten Theorie soll da eine "Quantenfluktuation" das uranfängliche Energiebündel zur Zündung gebracht haben, indem es - wissenschaftlich auch als Energiebad bezeichnet -  ein "Quantenvakuum" darstelle. In ihm hätte eine Fluktuation (= Schwankung, Wechsel) von Quanten die urknallende Zustandsänderung des Energiebades bewirkt, bzw. den Urknall zur Entstehung des Universums. 

Doch als Vakuum versteht man laut Wörterbuch 1. luftverdünnten, nahezu luftleeren Raum; und 2. unausgefüllten Raum, unausgefüllte Zeit. "Vakuum" - sowohl im Größten wie auch im Kleinsten - ist daher rein begrifflich von Raum und Zeit nicht zu trennen. Nun wissen ja die Physiker zugleich auch, dass Raum und Zeit erst mit dem Urknall entstanden sind, weshalb "vor" Beginn des Urknalls ergo Zeit und Raum nicht vorhanden gewesen sein können, so dass damit auch das Energiebad keinerlei Vakuum - bzw. Quantenvakuum - gewesen sein kann. Denn wenn der Urknall eine zeitnehmende Raumexpansion ist, - und das ist er ja unbestreitbar - dann muss dieser Vorgang erstens zwingend einen Anfang gehabt haben, und die Ausgangslage muss zweitens ungegenständlich raumzeitlos dimensionslos gewesen sein.  Denn das, was wie das Energiebad ungegenständlich ist, kann man weder zeitlich noch räumlich erfassen, und ist so notwendigerweise als raumzeitlos zu bezeichnen. 

Die Schlussfolgerung der Physik eines raumzeitgreifenden Urknallbeginns aus der Raumzeitlosigkeit heraus ist folglich durchaus logisch und nachvollziehbar. Nicht logisch sowie auch nicht nachvollziehbar ist dagegen die Annahme eines Quantenvakuums, das der Raumzeitlosigkeit entgegensteht. Denn ein Vakuum ist leerer Raum, und die Entstehung von Raum braucht Zeit, wie der Urknall anschaulich zeigt. Dabei spielt die Größe des Raumes absolut keine Rolle, indem das Kleinste umgekehrt - auf seiner Kehrseite! - ja zugleich auch das Größte ist, bzw. das Größte umgekehrt zugleich auch das Kleinste. Raum und Zeit sind so eine in sich selbst geschlossene Einheit, welche einstens von Albert Einstein als Raum-Zeit-Kontinuum bezeichnet wurde. Außerdem sind "Quanten" Energiepakete, wodurch jene Ur-Energie beim Quantenvakuum in solch pluralen Quanten unterteilt wäre. Sie stehen aber einer singularen in sich absolut kohärenten Ur-Energie diametral entgegen, weswegen der Theorie vom Energiebad als ein Quantenvakuum die erforderliche Logik fehlt. 

Wie die Physik weiß, läuft Unendlichkeit immer auf Null hinaus, bzw. ist mit Null identisch. Wenn nun die Expansion des Weltalls ungestoppt ins Unendliche geht, dann ist das Universum in seiner raumzeitlichen Ausdehnung gleich Null. Das heißt, unendlich klein und unendlich groß sind deckungsgleich, und stellen lediglich Kehrwerte im Sinne von umgekehrten Erscheinungsformen der Totalsingularität dar. Bekanntermaßen sind dies das Energiebad direkt vor dem Urknall, sowie das Weltall nach dem Urknall. Dabei sind nicht etwa die Kehrwerte der Null das Universum, sondern der Umkehrungsprozess als solcher. Er macht aus den Kehrwertnullen die Eins des Lebens und Seins. 

Es ist dieser schier unbegreifliche Übergang aus der ungegenständlich abstrakten Raumzeitlosigkeit in das mit dem Urknall entstandene gegenständliche Raumzeitkontinuum, welcher Raum bietet für Theorien und Spekulationen über den Urgrund der Welt. Abstrakte Raumzeitlosigkeit ist jeglicher Physik entzogen, da ja bekanntlich alle Physik nur in Raum und Zeit stattfinden kann, indem eben der Raum und die Zeit zur Hervorbringung von Kräften, Strukturen und Prozessen benötigt wird. Die Physik kann daher zwar erklären wie die Welt funktioniert, aber nicht weshalb sie so funktioniert. Dieser für sie unbefriedigenden Situation suchen nun verzweifelt etliche Physiker damit zu begegnen, dass sie trotz besseren Wissens physikalische Weltenstehungstheorien zu entwickeln suchen. Als Stichworte seien hier das bereits schon erwähnte unzutreffende Quantenvakuum und auch die String-Theorie mit ihren verwirrend vielen absolut unnachvollziehbaren Dimensionen genannt. Denn Dimension bedeutet ja Ausdehnung und damit die naturgesetzliche Vergrößerung von Bestehendem. In Kleinem versteckte (eingefaltete) Dimensionen kann es daher ohne den Bruch von Naturgesetz und Wortbedeutung schlichtweg nicht geben.

Gute Metaphysiker dagegen ( Metaphysik = Lehre von den letzten, nicht erkennbaren Zusammenhängen des Seins, vom Übersinnlichen) durchschauen die Verzweiflungstheorien der Astrophysiker sofort, und suchen ihren Erkenntnissen und Fähigkeiten entsprechend nach einer möglichst allgemeingültigen und daher plausiblen Weltentstehungstheorie. Dem christlichen Verfasser dieser Edition ist nun Metaphysik sehr vertraut, weil er als Medium im Verlauf seines bisherigen Lebens persönliche Einblicke in die Urgründe des Seins und Nichtseins bekommen hat. Sie ermöglichen es ihm seine Erkenntnisse und Erfahrungen in eine brandneue Weltenstehungstheorie einfließen zu lassen. Er nennt sie die Theorie vom Ur-Impuls bzw. "Urimpulstheorie". Die Theorie unterteilt sich nachfolgend in drei Teile, wobei sich jeder dieser Teile in thematische Thesen untergliedert. Zum optimalen Verstehen sind alle Thesen mit einer ausführlichen Erklärung versehen. 

 

 

 
 

Teil 1  -  Thesen 1 - 6  / Grundsätzliches 

Teil 2  -  Thesen 07 - 12  / Wesen des Urimpulses

Teil  3  -  Thesen 13 - 20  / kosmologische Manifestation

 

 

 
 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
 
 

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